Projekt Stargate – eine neue Ära der KI-Infrastruktur in den USA

Das Stargate-Projekt ist eines der ehrgeizigsten Technologieprojekte der Neuzeit. Das Projekt sieht vor, in den nächsten vier Jahren 500 Mrd. USD in die Entwicklung einer fortschrittlichen KI-Infrastruktur in den USA zu investieren, wovon 100 Mrd. USD sofort bereitgestellt werden sollen. Ziel der Initiative ist es, die Position der USA als führendes Land im Bereich der künstlichen Intelligenz zu stärken, Hunderttausende neuer Arbeitsplätze zu schaffen und weltweit erhebliche wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.

Stargate Project

Quelle: www.openai.com/index/announcing-the-stargate-project

Reindustrialisierung und Stärkung der nationalen Sicherheit

Das Stargate-Projekt ist ein Schlüsselelement des Reindustrialisierungsprozesses in den USA und trägt dazu bei, Produktion und Investitionen wieder in die USA zu bringen. Die Umsetzung dieses Projekts wird nicht nur die strategischen Fähigkeiten der USA im Hinblick auf die nationale Sicherheit und den Schutz internationaler Interessen stärken, sondern auch die Entwicklung von Technologien beschleunigen, die das Funktionieren der Gesellschaft revolutionieren können. Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Zukunft, die auf Innovation und fortschrittlichen technologischen Lösungen beruht.

Kontroverse um das Stargate-Projekt

Das Projekt ist nicht nur auf großes Interesse gestoßen, sondern hat auch viele Kontroversen ausgelöst. Elon Musk, der bekannte Milliardär und ehemalige Mitbegründer von OpenAI, hat die Initiative öffentlich kritisiert. Während Präsident Donald Trump das Projekt als „größten KI-Infrastrukturplan der Geschichte“ bezeichnete, äußerte sich Musk skeptisch und behauptete, dass die Investoren, darunter auch SoftBank, nicht über ausreichende Mittel zur Umsetzung des Projekts verfügen.

In einem auf der X-Plattform veröffentlichten Beitrag schrieb Musk: „SoftBank hat deutlich weniger als 10 Milliarden Dollar gesichert. Das habe ich aus einer guten Quelle erfahren.“ Seine Aussagen unterstrichen zudem einen anhaltenden Konflikt mit Sam Altman, dem CEO von OpenAI, den Musk als „Swindly Sam“ bezeichnete.

Stargate Project

Künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) – ein Durchbruch für die Menschheit

Eines der Hauptziele des Stargate-Projekts ist die Entwicklung von AGI (Artificial General Intelligence) – einer künstlichen allgemeinen Intelligenz, die in der Lage ist, auf einem dem Menschen vergleichbaren Niveau zu denken, zu lernen und zu handeln. AGI hat das Potenzial, eine Vielzahl von Aufgaben zu übernehmen, für die bisher menschliche Kreativität und Anpassungsfähigkeit erforderlich waren.

Die möglichen Auswirkungen von AGI auf die Welt

  • Lösung globaler Probleme

AGI kann dazu beitragen, Herausforderungen wie den Klimawandel, die Gesundheit oder soziale Krisen besser zu bewältigen.

  • Fortschritte in Wissenschaft und Bildung

Sie werden wissenschaftliche Entdeckungen beschleunigen und Bildungsprozesse revolutionieren, indem sie einen personalisierten Ansatz für das Lernen ermöglichen.

  • Verbesserung der Lebensqualität

Die Automatisierung komplexer Prozesse wird es den Menschen ermöglichen, sich auf Kreativität und Innovation zu konzentrieren und die Belastung durch Routineaufgaben zu verringern.

AI

Wichtige Innovationen und technologische Kooperationen

Das Stargate-Projekt ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen führenden Technologieunternehmen, die ihre Kräfte bündeln, um eine fortschrittliche KI-Infrastruktur aufzubauen. Das Projekt konzentriert sich auf die Einrichtung von hochmodernen Datenzentren und massiven Rechensystemen zur Unterstützung der Entwicklung modernster Modelle der künstlichen Intelligenz. Mit dem Bau des ersten dieser Rechenzentren wurde bereits in Texas begonnen.

Quellen:

  1. Informationen über das Projekt stammen von der offiziellen OpenAI-Website: https://openai.com/index/announcing-the-stargate-project/.
  2. Die Informationen basieren auf einem CNN-Artikel: https://edition.cnn.com/2025/01/21/tech/openai-oracle-softbank-trump-ai-investment/index.html.
  3. Weitere Informationen auf der Grundlage des Artikels von Politico: https://www.politico.eu/article/us-elon-musk-troll-donald-trump-500b-ai-plan/.

Civilization VII – LLM-Modelle lüften Geheimnisse des Titeltracks

Die Vorfreude auf Civilization VII (das 2025 erscheinen soll) erreichte einen Höhepunkt, nachdem der Titelsong bei den The Game Awards 2024 enthüllt wurde. Dieser musikalische und literarische Auszug, der nur wenige Minuten lang, aber äußerst bedeutungsvoll ist und auf vier verschiedenen Quellen basiert, gab den Anstoß zu tiefgreifenden Überlegungen zur Menschheitsgeschichte und zu zeitlosen menschlichen Bestrebungen. Es stellte sich heraus, dass die Sprachmodelle der künstlichen Intelligenz von LLM nicht nur zum Verständnis des Stücks beitragen, sondern auch das Experimentieren mit seiner Textebene ermöglichen.

Civilization VII

Source: www.civilization.2k.com

Der Titelsong von Civilization VII basiert auf Auszügen aus vier bedeutenden literarischen und religiösen Texten, die die Vielfalt und Zeitlosigkeit menschlicher Ideen symbolisieren.

1 Die Ilias (antikes Griechenland)

  • Originaltext: „Me man aspoudi ge kai akleios apoloimen, megas rhexas ti kai essomenoisi puthesthai.“
  • Übersetzung: „Lass mich nicht ruhmlos und kampflos untergehen, sondern lass mich zuerst eine große Tat vollbringen, damit die Nachwelt davon erfährt.“
  • Weiteres Zitat (ebenfalls aus der Ilias):
  • Originaltext: „All‘ ei tis ge kai emmenai ameibomenos hae te lêthê.“
  • Übersetzung (frei): „Obwohl sich jeder von uns mit der Zeit verändert, verblasst die Erinnerung an große Taten nicht.“

Diese Passagen betonen den Wunsch nach Unsterblichkeit, der sich in Heldentaten und dem Wunsch, in die Annalen der Geschichte aufgenommen zu werden, manifestiert.

2. „Beowulf“ (alt-englisches Epos)

  • Originaltext: „Ure æghwylc sceal ende gebidan worolde lifes; wyrce se þe mote domes ær deaþe.“
  • Übersetzung: „Jeder von uns wird bis zum Ende seines Lebens leben; möge derjenige, der es kann, Ruhm erlangen, bevor er stirbt.“
  • Zusätzliches Zitat (aus „Beowulf“):
  • Originaltext: „Gleawe men sceolon gieddum wrecan.
  • Übersetzung: „Weise Männer sollten Lieder über vergangene Zeiten erzählen.“

Diese Zeilen erinnern daran, dass der Tod zwar unvermeidlich ist, Menschen jedoch durch ihre Leistungen und die Geschichten, die sie hinterlassen, im kollektiven Gedächtnis fortbestehen können.

3. „Popol Vuh“ (K’iche‘)

  • Originaltext: „Nab’e chel iwe, Nab’e nay puch kixq’ijiloxik Rumal saqil al, Saqil k’ajol. Ta chuxoq. Mawi chisachik i b’i‘.“
  • Übersetzung: „Du wirst der Erste sein, der sich erhebt, der Erste, der von den Söhnen der Mächtigen, von den zivilisierten Vasallen verehrt wird. Das wird geschehen! Dein Name wird nicht verloren gehen.“
  • Weiteres Zitat (aus „Popol Vuh“):
  • Originaltext: „Xa kikamisaj rumal ri nab’e wachib’al, nab’e sikilal.“
  • Freie Übersetzung: „Durch ein tiefes Verständnis der ersten Visionen entsteht die Klarheit unserer Welt.“

Auszüge aus dem Popol Vuh führen in die spirituelle Dimension der Geschichte ein und erinnern uns an die Glaubensvorstellungen und Mythologien vergangener Zivilisationen, die ebenso wichtig waren wie die Macht des Schwertes oder das Genie der Ingenieurskunst.

Das 4. „Ramayana“ (Sanskrit)

  • Originaltext: „Ihaiva nidhanam yamaah mahaaprasthaanam eva vaa.“
  • Übersetzung: „Hier wollen wir uns auf den Tod vorbereiten oder uns auf eine große Reise begeben.“
  • Weiteres Zitat (aus dem Ramayana):
  • Originaltext: „Dharmo rakshati rakshitah.“
  • Übersetzung: „Rechtschaffenheit schützt denjenigen, der sie unterstützt.“

Dieses Epos erinnert uns an die moralischen Grundlagen der Zivilisation und das notwendige Gleichgewicht zwischen Ehrgeiz und Ethik.

Spaß mit zusätzlichen Zitaten – LLM’s kreative Experimente

Im Rahmen der Horizonterweiterung und der Erkundung des Themas wurde das LLM-Tool verwendet, um Zitate aus verschiedenen kulturellen Hintergründen zu generieren. Obwohl sie nicht Teil des offiziellen Titelstücks sind, sind sie eine Kuriosität, die den Kontext mit neuen Perspektiven bereichert.

1. die „Aeneis“ (lateinisch)

  • Originaltext: „Audentes fortuna iuvat.“
  • Übersetzung: „Das Glück begünstigt die Kühnen.“

2. „Buch der Wandlungen“ (I Ging, Altchinesisch)

  • Originaltext: „天行健,君子以自強不息“ (Tiān xíng jiàn, jūnzǐ yǐ zìqiáng bùxī)
  • Übersetzung: „Der Himmel bewegt sich stark; ein edler Mensch verbessert sich ständig.“

3. Swahili-Sprichwort (Afrika)

  • Originaltext: „Umoja ni nguvu, utengano ni udhaifu.“
  • Übersetzung: „Einigkeit ist Stärke, Uneinigkeit ist Schwäche.“

Weitere Beispiele für Inspiration

Um das volle kreative Potenzial zu zeigen, lohnt es sich, zwei weitere Zitate zu betrachten, die von LLM vorgeschlagen wurden:

4. „Hávamál“ (Altnordisch, Wikinger-Kultur).

  • Originaltext: „Deyr fé, deyja frændr, deyr sjálfr it sama; en orðstírr deyr aldri, hveim er sér góðan getr.“
  • Übersetzung: „Das Vieh stirbt, die Verwandten sterben, und wir selbst gehen am Ende zugrunde; aber der Ruhm, den ein Mensch erlangt hat, vergeht nie.“

5. „Dhammapada“ (Pali, buddhistische Tradition).

  • Originaltext: „Appamādena sampādethā.“
  • Übersetzung: „Bemühe dich, standhaft in Wachsamkeit und Ausdauer zu bleiben.“

Diese zusätzlichen Beispiele zeigen, dass dem Werk eine praktisch unendliche Anzahl von Inspirationen aus verschiedenen Epochen, Kulturen und Sprachen hinzugefügt werden könnte. Jedes weitere Zitat vertieft die Bedeutung und den Kontext und schafft ein vielschichtiges Netz von Verweisen auf die Menschheitsgeschichte, Spiritualität und universelle Bestrebungen.

Civilization VII

Neue intellektuelle Qualität und Unterhaltung

Durch die Analyse der Originaltexte und deren Anreicherung mit zusätzlichen Zitaten, die mit Hilfe von LLM generiert wurden, können wir sehen, wie die Zusammenarbeit zwischen Menschen und künstlicher Intelligenz Spiele auf eine neue intellektuelle Ebene heben kann. Spiele werden nicht nur zu einer Form der Unterhaltung, sondern auch zu einem Raum für die Reflexion über universelle Werte und Ideen. Mit der Unterstützung von LLM sind Spieleentwickler in der Lage, Fragmente verschiedener Kulturen und Traditionen in ihre Welt einzuweben und sie in eine interaktive Bibliothek menschlicher Errungenschaften zu verwandeln. Diese Art der Verschmelzung menschlicher Kreativität mit den Fähigkeiten künstlicher Intelligenz bereichert nicht nur die erzählerische und symbolische Ebene der Titel, sondern ebnet auch den Weg für ein tieferes Verständnis der Geschichte, Philosophie und Emotionen, die mit der Entwicklung jeder Zivilisation einhergehen – sowohl real als auch virtuell.

Wird Civilization VII einen Mehrspielermodus haben?

Die Mehrspieleroption wird in Sid Meier’s Civilization VII weiterhin verfügbar sein, allerdings ohne eine Funktion – den Hot Seat. Dabei übernimmt man die Kontrolle über das Spiel, wenn der nächste Spieler an der Reihe ist.

https://civilization.2k.com/civ-vii/faq/

Ab wann wird Civilization VII spielbar sein?

Das Spiel wird ab dem 6. Februar 2025 im Rahmen des sogenannten Early Access verfügbar sein.

Civilization VII

Wird Civilization VII auf Macs verfügbar sein?

Die Entwickler haben angekündigt (), dass das Spiel auf folgenden Plattformen verfügbar sein wird:

  • PS5,
  • PS4,
  • Xbox Series X|S,
  • Xbox One,
  • Nintendo Switch,
  • PC (Steam auch auf Mac und Linux),
  • und auch im Epic Games Store.

Quelle der Titelgrafik: www.civilization.2k.com

 

Chat GPT vs. personenbezogene Daten

Ein neuer Artikel unserer KI-Rechtsexperten mit dem Titel „Chat GPT vs. personenbezogene Daten“ ist im ODO-Magazin erschienen

Ein interessanter Artikel mit dem Titel „Chat GPT vs. personenbezogene Daten“ von Wojciech Kostka und Marek Czwojdzinski ist in der neuesten Ausgabe des ODO Magazins erschienen.

Der Artikel befasst sich mit der dynamischen Entwicklung der künstlichen Intelligenz und den damit verbundenen Herausforderungen für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf ChatGPT, dem populärsten KI-Tool, das weltweit immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Die Autoren, Wojciech Kostka und Marek Czwojdzinski, analysieren die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Erhebung, der Verarbeitung und dem Schutz personenbezogener Daten durch ChatGPT, mit besonderem Schwerpunkt auf der Einhaltung der RODO-Vorschriften.

Der Artikel beantwortet die folgenden Fragen:

  • Wie verarbeitet ChatGPT die personenbezogenen Daten der Nutzer?
  • Was sind die größten Herausforderungen für den Datenschutz im Zusammenhang mit KI?
  • Welche konkreten Schritte unternimmt OpenAI, um Ihre Daten zu schützen?
  • Wie wirken sich die RODO-Bestimmungen auf die Entwicklung und Nutzung von generativer KI aus?
  • Was sind die potenziellen Risiken und wie können sie minimiert werden?

Dieser Artikel ist nicht nur eine technische Analyse, sondern gibt auch einen Überblick über die neuesten Datenschutzbestimmungen und -praktiken für Nutzer.

Erfahren Sie, wie ChatGPT den Schutz der Nutzerdaten angeht, welchen Herausforderungen es gegenübersteht und was OpenAI unternimmt, um die Datenrisiken zu minimieren.

Wir laden Sie ein, den Artikel im ODO-Magazin zu lesen! ➡️ [Link zum Artikel].

Folgen der nicht fristgerechten Lohnzahlung

Auf dem Wirtschaftsportal „Puls Biznesu“ können Sie bereits einen Artikel lesen, der sich mit den Folgen einer nicht fristgerechten Lohnzahlung befasst. Eine nicht fristgerechte Lohnüberweisung führt nicht nur zum Anfallen der gesetzlichen Zinsen. Sie kann dem Arbeitnehmer auch die Möglichkeit geben, den Arbeitsvertrag fristlos zu kündigen.

Unser Arbeitsrechtsexperte, RechtsanwaltPaweł Kempa-Dymiński, betont in seinem Kommentar, dass die Maßnahmen des Arbeitnehmers in einem angemessenen Verhältnis zu dem vom Arbeitgeber begangenen Verstoß stehen müssen. Bei kurzen Verzögerungen oder geringfügigen Rückständen ist eine fristlose Kündigung in der Regel nicht gerechtfertigt. Bei langfristiger Nichtzahlung des Lohns ist der Arbeitnehmer dagegen berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen und eine Entschädigung zu erhalten.

🔗 Ausführliche Informationen zu den Folgen der nicht rechtzeitigen Lohnzahlung finden Sie im Artikel vonJustyna K.

Link: https://www.pb.pl/skutki-nieterminowej-wyplaty-wynagrodzenia-1219796

🛒 Herr kauft, Frau kauft – Verbraucherrechte vs. B2B-Verkauf 

B2B, B2C– klingt ein bisschen nach chemischen Formeln, oder? 🧪 Seien Sie versichert, dass der Betrieb eines E-Commerce-Geschäfts nicht so kompliziert ist wie ein wissenschaftliches Experiment 😊. Wenn Sie jedoch die Einrichtung eines Online-Shops planen, benötigen Sie einige Grundkenntnisse über den Verkauf inBusiness-to-Business- (B2B)undBusiness-to-Consumer-Kanälen (B2C) sowie über den Verkauf an Quasi-Verbraucher. Ja, Sie haben Recht, wenn Sie vermuten, dass der Unterschied zwischen den genannten Kanälen in der Zielgruppe besteht, an die Ihr Verkaufsangebot gerichtet ist.

Der Verkauf an Unternehmen und an Privatkunden weist zwar viele Gemeinsamkeiten auf, ist aber dennoch sehr unterschiedlich. Hinzu kommt der Verkauf an Unternehmen, die in bestimmten Situationen wie Verbraucher behandelt werden können. Die Unterschiede zwischen den genannten Vertriebskanälen betreffen viele Aspekte, wie die Handhabung der Kommunikations- und Marketingstrategie, den Kaufprozess, die Preisgestaltung und die Zahlungsarten. Was Sie jedoch unbedingt beachten müssen, wenn Sie Ihr E-Commerce-Geschäft starten – und worauf wir uns jetzt konzentrieren werden – ist, dass B2B- und B2C-Verkäufe ein etwas anderesrechtliches Umfeld erfordern, in dem Sie Ihren Online-Shop betreiben werden. 🛍️

Was beeinflusst, ob der Kunde Ihres Shops ein Verbraucher oder ein Unternehmer ist?🤔

Als Faustregel gilt, dass der Verkäufer beim Handel imB2B-Kanaleinen größeren Handlungsspielraum hat. Das bedeutet, dass die B2B-Beziehung als zweiseitige Geschäftsbeziehung (Verkäufer – Gewerbetreibender und Käufer – Gewerbetreibender) den Schutzcharakter verliert, den der Verbraucher als die schwächere Vertragspartei genießt. In diesem Fall ist der Verkäufer an weniger „starre“ Regeln gebunden, die die Anwendung bestimmter Lösungen erzwingen, und die Rechte des Käufers können freier gestaltet werden. Die Situation ändert sich, wenn Sie feststellen, dass der Käufer Ihrer Waren oder Dienstleistungen einVerbraucher ist, d. h. eine Person, die einen Kauf tätigt, der nicht unmittelbar mit ihrer wirtschaftlichen oder beruflichen Tätigkeit zusammenhängt. 🛒

In beiden Fällen sollten die Bestimmungen, die Ihre gegenseitigen Rechte und Pflichten beschreiben – Ihre als Verkäufer und die Ihrer Kunden, unabhängig davon, ob es sich um Unternehmen oder Verbraucher handelt – in dieGeschäftsordnung aufgenommen werden. Sie brauchen nicht für jeden Verkaufskanal eine eigene Geschäftsordnung zu erstellen (obwohl Sie das theoretisch könnten) – es genügt, wenn Sie die Rechte Ihrer Kunden – Verbraucher und Kunden – Unternehmen in einem einzigen Regelwerk angemessen beschreiben. 📜

Welche Aspekte sollten Sie beschreiben, je nachdem, ob der Käufer ein Unternehmer oder ein Verbraucher ist?🧐

Missbräuchliche Klauseln 🚫.

Der erste Punkt sind die sogenanntenmissbräuchlichen Vertragsklauseln. Wurde eine Klausel in einem mit einem Verbraucher geschlossenen Vertrag nicht individuell mit ihm vereinbart, so ist sie nach dem Gesetz für den Verbraucher nicht verbindlich, wenn sie seine Rechte und Pflichten in einer Weise gestaltet, die gegen die guten Sitten verstößt und seine Interessen grob verletzt.

Beispiele für missbräuchliche Klauseln:

  • Eine Klausel, die die Möglichkeit, eine gekaufte Ware zu reklamieren, von der Übernahme der Versandkosten durch den Verbraucher abhängig macht.
  • Eine Klausel, die davon ausgeht, dass der Gewerbetreibende die Geschäftsordnung jederzeit ändern kann, ohne dies begründen zu müssen.

Bevor Sie Ihre Geschäftsbedingungen verfassen, sollten Sie einen Blick in das Register der verbotenen Klauseln werfen und sicherstellen, dass Sie nichts finden, was Sie in Ihre Geschäftsbedingungen aufnehmen wollen. Betrachten Sie das Themamit gesundem Menschenverstand– wenn eine Klausel oder Bedingung nicht „fair“ ist, die Position des Verkäufers missbraucht oder dem Verbraucher einige Rechte vorenthält, die er normalerweise hat, bewegen Sie sich auf dünnem Eis. 🧊

Das Widerrufsrecht 🛑.

Sie haben selbst schon mehr als einmal als Verbraucher online eingekauft und wissen daher, dass beiB2C-Verkäufendie Regel gilt, dass derKunde innerhalb von 14 Tagen vom Kaufvertrag zurücktreten kann. Dieses Recht kann vom Gewerbetreibenden nicht auf den Verbraucher beschränkt werden, außer in einigen wenigen Sonderfällen. Anders verhält es sich, wenn Sie Ihre Waren an einen Händler verkaufen.

Natürlich können Sie ein Widerrufsrecht oder ein Rückgabe- bzw. Umtauschrecht für den Käufer/Händler vorsehen (dies wird in der Tat häufig von etablierten E-Commerce-Unternehmen praktiziert), aber in einem solchen Fall ergeben sich die Rechte des Käufers ausschließlich aus Ihrer Verkaufspolitik, und Sie können sie so gestalten, wie es für Ihr Geschäft günstig ist. 🛍️

Garantie und Reklamationen 🛠️

Die bei weitem größten Unterschiede zwischenB2B-undB2C-Verkäufenbestehen im Bereich der Rechte des Kunden im Rahmen derGewährleistung für Mängel der verkauften Waren(bei Verbraucherverkäufen nach dem 1. Januar 2023 – für die Nichtübereinstimmung der verkauften Sache mit dem Vertrag). Bei B2B-Verkäufen können die Rechte des Kunden im Prinzip vom Unternehmer frei gestaltet werden. Bei B2C-Verkäufen hingegen muss der Unternehmer, der den Online-Shop betreibt, dafür sorgen, dass der Verbraucher die gesetzlich garantierten Gewährleistungsrechte wahrnehmen kann. ⚖️

Informationspflichten 📝.

Nicht zuletzt verpflichtet das Gesetz über die Rechte der Verbraucher (Consumer Rights Act) im Falle vonB2C-Verkäufenden Unternehmer, der einen Online-Shop betreibt, dazu, dem Verbraucher eine Reihe vonInformationen zur Verfügung zu stellen, darunter unter anderem:

  • die Eigenschaften des verkauften Produkts,
  • den Preis des Produkts
  • die Rechte des Verbrauchers in Bezug auf den Kauf,
  • die Kontaktdaten des Händlers.

Dies hat einen großen Einfluss auf die Gestaltung des Kaufprozesses. Natürlich stellen Sie Ihren Kunden auch beim Verkauf imB2B-Kanaleine Reihe von Informationen zur Verfügung, die sich oft mit denen für den B2C-Verkauf überschneiden, aber die Verpflichtungen in Bezug auf den Umfang der bereitgestellten Informationen und den Detaillierungsgrad sind in dieser Situation viel geringer.

Kann ein Gewerbetreibender ein Verbraucher sein?🕵️‍♂️

Zum Schluss noch eine kleine Ausnahme 😉 Während bis zum 31. Dezember 2020 die oben skizzierte Unterscheidung zwischen Verbrauchern und Gewerbetreibenden klar war und keine Ausnahmen zuließ, müssen Sie wissen, dass ab dem 1. Januar 2021 eine neue, dritte Kategorie von Rechtssubjekten auftaucht – nämlich der sogenannteVerbraucherhändler.

Wer ist das? 🤔

Es handelt sich um Einzelunternehmer, d. h. um natürliche Personen, die ein im CEIDG eingetragenes Einzelunternehmen betreiben und einen Kaufvertrag, der in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer Geschäftstätigkeit steht, mit einem Gewerbetreibenden, der ein Geschäft betreibt, abschließen, wenn sich aus dem Inhalt des Vertrages ergibt, dass er für diese Person keinen beruflichen Charakter hat.

Beispiele:

  • Ein Rechtsanwalt, der einen Drucker für sein Büro kauft 🖨️.
  • Ein Arzt, der ein Auto kauft, um zu seinem Krankenhaus zu pendeln 🚗.
  • Ein Architekt, der eine Kaffeemaschine für sein Büro kauft ☕.

Im Allgemeinen müssen Sie bei solchen Kunden dafür sorgen, dass sie in Ihrem Geschäft wie Verbraucher behandelt werden, obwohl – zum Trost – im Falle eines Rechtsstreits der Käufer nachweisen muss, dass er Anspruch auf die Unternehmereigenschaft nach dem Verbraucherrecht hat.

Achtung!⚠️

Auf dem Markt stoßen Sie vielleicht auch auf den Begriff Prosument, aber denken Sie daran, dass der BegriffProsumentauch im RES-Gesetz verwendet wird und sich auf eine Person bezieht, die an der Produktion und dem anschließenden Verbrauch dessen, was sie produziert hat (z. B. Strom), beteiligt ist. Die beiden Prosumenten sollten daher nicht verwechselt werden! ⚡

Klingt kompliziert? Ja, es ist nicht ganz einfach, gute Regeln und Vorschriften für Online-Shops zu erstellen, die die Einhaltung aller Vorschriften garantieren, aber es ist machbar! Wenn Sie Unterstützung brauchen, wenden Sie sich anLBKP, die Experten für elektronischen Handel, die den rechtlichen Teil unseres Leitfadens erstellt haben. 📚

Das Internet kennt keine Grenzen – und auch nicht die rechtlichen Aspekte des Verkaufs von Dienstleistungen und Produkten im Ausland

Schon 2003 sang eine polnische Band auf Deutsch, dass es keine Grenzen gibt. Daran ist viel richtig, wobei wir uns glücklicherweise im Jahr 2024 befinden und Ihre E-Commerce-Möglichkeiten einen Schritt weiter gehen: Sie können online an mehr als 3 Personen verkaufen (man könnte sagen:Ihr Mehr) und nicht nur in Deutschland! 🌍

Kommen wir nun zu den rechtlichen Aspekten, auf die Sie achten müssen, wenn Sie Ihre Dienstleistungen und Produkte im Ausland verkaufen, und betrachten wir zuallererst die Dokumentation, die für den korrekten und legalen Betrieb Ihres E-Commerce erforderlich ist:

  • 📜 die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Online-Shops
  • 🔐 Datenschutzbestimmungen (Informationspflichten nach RODO und Cookies)
  • ✉️ Newsletter-Bestimmungen (falls vorgesehen)
  • 🔄 Rückgabe- und Reklamationsbestimmungen

📜 Shop-Bestimmungen

Von den oben genannten Dokumenten ist die Webshop-Verordnung das wichtigste und dasjenige, mit dem man beginnen sollte, um die entsprechenden Unterlagen zu vervollständigen.

Es handelt sich um ein recht komplexes Thema, aber um Ihnen in Zukunft das Leben zu erleichtern und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, ist es ratsam, unteranderem Folgendes zu definieren ..:

  • ⚖️Anwendbares Recht– Es liegt an Ihnen, welches anwendbare Recht Sie wählen. Im Falle eines polnischen Geschäfts ist es natürlich am einfachsten und sichersten, das polnische Recht zu wählen. Hinzu kommt, dass die Wahl dieses Rechts den Verbraucher nicht des Schutzes beraubt, den das Recht des Herkunftslandes des Kunden gewährt.
  • 🛒 das Angebot an elektronischen Dienstleistungen– Hier geht es darum, was der Kunde in Ihrem Geschäft tatsächlich tun kann. In der Regel werden Themenwie Benutzerkonto, Newsletter, Abschluss von Kaufverträgen etc. genannt.
  • 💸 Bedingungen des Kaufvertrags– Ein sehr wichtiger Teil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Es lohnt sich, hier die Kaufzeiten, die Währungen, die Zahlungsmodalitäten und die Erfüllung der Bestellung oder die Frage der Steuern anzugeben.
  • 🚚Lieferbedingungen– Geben Sie Themen wie Versandkosten, verfügbare Liefermethoden, Lieferzeiten an.
  • 🔄Reklamationsbedingungen– Es ist sinnvoll, ein Verfahren für den Fall von Reklamationen festzulegen. Legen Sie fest, welche Ansprüche der Kunde hat und innerhalb welcher Frist.
  • 🤝Bedingungen für die außergerichtliche Bearbeitung von Beschwerden (ADR)– Geben Sie die Möglichkeiten für die außergerichtliche Bearbeitung von Beschwerden an, auch wenn sie nicht zwingend vorgeschrieben ist.
  • 📝Musterdokumente– Es ist sinnvoll, Musterformulare beizufügen, z. B. für die Beschwerde und den Widerruf.

🔐 Datenschutz, d.h. Informationspflichten nach RODO und Cookies

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Erfüllung der durch die RODO auferlegten Verpflichtungen in Bezug auf personenbezogene Daten. Dabei geht es vor allem um Informationspflichten gegenüber dem Kunden und Informationen über Cookies.

Erläutern Sie in Ihrer Datenschutzpolitik unteranderem..:

  • Wer Sie sind und wie Sie die personenbezogenen Daten der Kunden verarbeiten,
  • welche Rechte der Kunde in diesem Zusammenhang hat,
  • welche Daten gesammelt werden, zu welchem Zweck, auf welcher Rechtsgrundlage und wie lange sie verarbeitet werden,
  • wer Zugang zu ihnen hat.

Legen Sie außerdem in einem separaten Dokument fest, was Cookies sind, welche Arten von Cookies es gibt und für welche Zwecke sie von Ihrem E-Commerce verwendet werden.

✉️ Newsletter und Rückgabe- und Beschwerderegelungen

Denken Sie daran, dass diese Bestimmungen und Bedingungen ebenfalls wichtige Bestandteile Ihrer Dokumentation sind, insbesondere wenn Sie ins Ausland verkaufen. Sie müssen sie in englischer Sprache zur Verfügung stellen. 📄

🚫 Geoblocking

Geoblocking (Geo-Blocking) ist die Beschränkung des Zugangs von Nutzern zu einer bestimmten Website auf der Grundlage ihres Wohn- oder Aufenthaltslandes. Es wurden jedoch Rechtsvorschriften erlassen, die eine solche Diskriminierung im Handel innerhalb der EU verbieten.

Ein interessantes Beispiel für Geoblocking ist der Zugang zu Streaming-Plattformen wie Netflix, wo das Angebot von Land zu Land unterschiedlich sein kann. 🌍

📝 Praktiken der Internet-Zustimmung

Es ist zu bedenken, dass trotz europaweiter Regelungen in den einzelnen Ländern unterschiedliche Praktiken für die Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten oder den Versand von Newslettern bestehen.

🚀 Zusammenfassung

Eine sorgfältige Vorbereitung der Dokumentation für den elektronischen Handel ist der erste Schritt zum Erfolg. Eine gut vorbereitete Dokumentation wird Streitigkeiten mit Kunden vermeiden und ein positives Image des Unternehmens aufbauen.

Wenn Sie eine Beratung benötigen– kontaktieren Sie uns 📞.

Künstliche Intelligenz – was sie ist (aus rechtlicher Sicht) und wie die Welt mit ihr umgeht

Im sich schnell entwickelnden Technologiebereich ist künstliche Intelligenz (KI) eine bahnbrechende Kraft, die nicht nur Branchen verändert, sondern auch viele Fragen und rechtliche Herausforderungen aufwirft.“

Chat GPT bat darum, künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit rechtlichen Herausforderungen zu präsentieren.

Gibt es eine Definition von künstlicher Intelligenz?

Derzeit gibt es weder in Polen noch in der Europäischen Union einerechtlicheDefinition von künstlicher Intelligenz. Eine ähnliche Situation besteht auch in anderen wichtigen Rechtssystemen auf der ganzen Welt. Am ehesten kommt die Definition von „automatisierter Entscheidungsfindung“ in der RODO, die einige KI-Systeme einschließen kann, der KI nahe.

Die RODO definiert in Artikel 22 die automatisierte Entscheidungsfindung als:

„… eine Entscheidung, die ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung einschließlich Profiling beruht und die gegenüber einer Person rechtliche Wirkungen entfaltet oder diese Person in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt“.

Diese Definitionist jedoch in ihrer derzeitigen Formnicht spezifisch genug, um das Konzept der Systeme der künstlichen Intelligenz, wie wir sie heute kennen, hinreichend „abzudecken“.

Aus rechtlicher Sicht ist künstliche Intelligenz daher „nur“ eine Technologie oder eine Reihe von Technologien und wird wie jede andere Technologie reguliert – durch eine Reihe verschiedener Regeln, die für bestimmte Kontexte oder Anwendungen gelten. Sie kann für gute Zwecke eingesetzt werden oder Schaden anrichten, ihr Einsatz kann legal oder illegal sein – alles hängt von der jeweiligen Situation und dem Kontext ab.

Warum ist die Regulierung der künstlichen Intelligenz so wichtig?

Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz schreitet immer schneller voran. Und weil künstliche Intelligenz eine „disruptive Kraft“ ist, kämpfen verschiedene Länder damit, die Technologie für gesetzgeberische Zwecke zu beschreiben. In der Vergangenheit zogen die Gesetzgeber nur selten in Erwägung, neue Rechtsvorschriften auf internationaler Ebene speziell für eine einzelne Technologie zu schaffen. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass immer mehr technologische Durchbrüche eine rasche rechtliche Reaktion erfordern – man braucht nicht lange zu suchen, man denke nur an Cloud Computing, Blockchain und jetzt künstliche Intelligenz.

So können verschiedene Teile oder Komponenten dieser Technologie im Besitz verschiedener Personen oder Unternehmen sein (z. B. das Urheberrecht an einem bestimmten Programmcode oder das Eigentum an Datenbanken), aber die Idee der künstlichen Intelligenz ist öffentlich. Und da immer mehr KI-Werkzeuge und Wissen für jedermann zugänglich gemacht werden, kann theoretisch jeder KI-Werkzeuge nutzen oder neue Werkzeuge entwickeln. Das birgt die Gefahr des Missbrauchs, weshalb die Regulierung der Technologie so wichtig ist.

Warum sonst? Alle sind sich einig, dass die künstliche Intelligenz das Potenzial hat, die wirtschaftliche und soziale Landschaft auf der ganzen Welt zu verändern. Natürlich ist dies bereits der Fall, und der Prozess beschleunigt sich täglich – was ebenso aufregend wie beängstigend ist. Die Geschwindigkeit, mit der sich neue Technologien entwickeln, macht es schwierig, die Ergebnisse vorherzusagen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass einige Rechtsgrundsätze vorhanden sind, um sicherzustellen, dass die künstliche Intelligenz in einer Weise genutzt wird, die allen zugute kommt. Und da es sich um ein „globales Phänomen“ handelt, wäre es am besten, wenn es zumindest eine universelle Vereinbarung darüber gäbe, was künstliche Intelligenz aus rechtlicher Sicht ist.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass dies auf globaler Ebene geschieht. Einige Länder versuchen, künstliche Intelligenz anhand ihres Zwecks oder ihrer Funktionen zu definieren, andere anhand der verwendeten Technologien, und wieder andere kombinieren verschiedene Ansätze. Viele wichtige Rechtsordnungen versuchen jedoch, sich auf eine Definition von KI zu einigen und gemeinsame Grundsätze zu finden. Dies ist wichtig, um praktische Probleme zu vermeiden, vor allem für Anbieter globaler KI-Lösungen, da sie bald mit zahlreichen Compliance-Problemen konfrontiert sein werden. Nur wenn zumindest eine grundlegende Interoperabilität zwischen den Rechtsordnungen besteht, kann KI ihr volles Potenzial entfalten.

EU-Ansatz

Verschiedene Länder in der Europäischen Union haben versucht, das Thema KI auf unterschiedliche Weise anzugehen. Wenn wir jedoch nach einer schnellen Antwort auf die Frage suchen, was die wahrscheinlichste Definition von KI in der EU ist, werden uns die meisten auf das Gesetz über künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence Act, AI Act) bzw. auf dessen Entwurf verweisen. Die Mitgliedstaaten verschieben konkrete Entscheidungen bis zur Verabschiedung der endgültigen Fassung des KI-Gesetzes, das die Technologie auf europäischer Ebene in allen Mitgliedstaaten umfassend regeln wird.

Die derzeit öffentlich zugängliche Fassung des KI-Gesetzes enthält folgende Definition eines Systems der künstlichen Intelligenz:

„Ein KI-System ist ein maschinengestütztes System, das so konzipiert ist, dass es mit einem unterschiedlichen Grad an Autonomie operiert und nach seiner Einführung eine Anpassungsfähigkeit aufweisen kann, und das für explizite oder implizite Ziele aus den Eingaben, die es erhält, ableitet, wie es Ausgaben wie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen generieren kann, die physische oder virtuelle Umgebungen beeinflussen können.“

Quelle: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7155091883872964608/

Was übersetzt werden kann als: „Ein System mit künstlicher Intelligenz ist ein maschinelles System, das so konzipiert ist, dass es mit einem unterschiedlichen Grad an Autonomie operieren kann, das beim Einsatz Anpassungsfähigkeit zeigen kann und das für explizite, implizite oder verborgene Zwecke aus den Eingaben, die es erhält, ableitet, wie es Ausgaben wie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen kann, die physische oder virtuelle Umgebungen beeinflussen können.“

Dies steht im Gegensatz zum letzten Text des KI-Gesetzes von 2023, in dem ein System der künstlichen Intelligenz definiert wurde als „Software, die unter Verwendung einer oder mehrerer der in Anhang I aufgeführten Techniken und Ansätze entwickelt wurde und die für eine bestimmte Reihe von durch den Menschen definierten Zwecken Ergebnisse wie Inhalte, Vorhersagen, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen kann, die sich auf die Umgebungen auswirken, mit denen sie interagiert.“

Damit hat sich die EU in ihrer Definition eines Systems der künstlichen Intelligenz dem OECD-Standard angenähert.

Und was ist dieser Standard? Im November 2023. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat die in den OECD AI Principles enthaltene Definition von KI aktualisiert. Dies ist der erste zwischenstaatliche Standard zu KI (er wurde 2019 angenommen). Zahlreiche Behörden auf der ganzen Welt haben sich verpflichtet, diese Definition direkt oder mit geringfügigen Änderungen anzuwenden. Auch die Europäische Union gehört zu dieser Gruppe.

Quelle: https://oralytics.com/2022/03/14/oced-framework-for-classifying-of-ai-systems/

OECD-Definition für ein KI-System:

Ein KI-Systemist ein maschinengestütztes System, das für explizite oder implizite Ziele aus den Eingaben, die es erhält, ableitet, wie es Ergebnisse wie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen kann, die physische oder virtuelle Umgebungen beeinflussen können. Verschiedene KI-Systeme unterscheiden sich in ihrem Grad an Autonomie und Anpassungsfähigkeit nach dem Einsatz“.

(DE:EinSystemder künstlichen Intelligenz(KI) ist ein maschinengestütztes System, das zu expliziten oder impliziten Zwecken aus empfangenen Eingaben ableitet, wie es Ausgaben wie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen kann, die physische oder virtuelle Umgebungen beeinflussen können. Verschiedene Systeme künstlicher Intelligenz unterscheiden sich in ihrem Grad an Autonomie und Anpassungsfähigkeit, sobald sie eingesetzt werden“).

Aktuelles OECD-Modell für Systeme künstlicher Intelligenz

Zusätzlich zu dieser Definition werden in den OECD-Empfehlungen fünf weitere wertorientierte Grundsätze für den verantwortungsvollen Umgang mit vertrauenswürdiger künstlicher Intelligenz festgelegt.

Dazu gehören:

Integratives Wachstum, Nachhaltigkeit und Wohlstand;

menschenzentrierte Werte und Gerechtigkeit;

Transparenz und „Erklärbarkeit

Robustheit, Sicherheit und Schutz;

Rechenschaftspflicht.

Vor diesem Hintergrund sollten Länder, die sich zu den OECD-Leitsätzen für künstliche Intelligenz verpflichtet haben, die aufgeführten Aspekte (zumindest theoretisch) berücksichtigen. In diesem Zusammenhang ist die EU auf dem richtigen Weg.

Wie wird künstliche Intelligenz auf globaler Ebene interpretiert?

Die Vereinigten Staaten

Laut der Website der National Conference of State Legislatures haben mindestens 25 Bundesstaaten, Puerto Rico und der District of Columbia im Jahr 2023 Gesetze zur künstlichen Intelligenz eingebracht, und 15 Bundesstaaten und Puerto Rico haben Resolutionen in diesem Bereich verabschiedet. Einzelne Bundesstaaten haben mehr als 120 Initiativen zu allgemeinen KI-Themen ergriffen (die Gesetzgebung zu spezifischen KI-Technologien wie Gesichtserkennung oder autonome Autos wird separat verfolgt).

Der Ansatz in den Vereinigten Staaten ist also unterschiedlich. Interessanterweise wurde im Mai 2023 in Kalifornien ein Gesetzesentwurf eingebracht, der die US-Regierung auffordert, ein sofortiges Moratorium für die Ausbildung von Systemen der künstlichen Intelligenz, die leistungsfähiger als GPT-4 sind, für mindestens sechs Monate zu verhängen, um Zeit für die Entwicklung eines KI-Managementsystems zu haben – sein Status ist derzeit „anhängig“, aber es scheint nicht wahrscheinlich, dass er angenommen wird.

Was die Definition von künstlicher Intelligenz betrifft, so gibt es in den USA keine einheitliche rechtliche Definition. Allerdings wurde mit einem der wichtigsten Gesetze im Zusammenhang mit KI – dem National AI Initiative Act of 2020. – hat das National Artificial Intelligence Initiative Office eingerichtet und definiert künstliche Intelligenz als „ein maschinenbasiertes System, das für eine gegebene Reihe von vom Menschen definierten Zielen Vorhersagen, Empfehlungen oder Entscheidungen treffen kann, die reale oder virtuelle Umgebungen betreffen“. Weiter heißt es: „Systeme der künstlichen Intelligenz verwenden maschinelle und menschliche Eingaben, um – (A) reale und virtuelle Umgebungen wahrzunehmen; (B) diese Wahrnehmungen durch Analyse auf automatisierte Weise zu Modellen zu abstrahieren; und (C) durch Modellinferenz Informations- oder Handlungsoptionen zu formulieren“. Das Dokument konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf die Organisation des KI-Büros zur Unterstützung der Entwicklung dieser Technologie in den Vereinigten Staaten und weniger auf die Regulierung der künstlichen Intelligenz selbst.

Die USA haben sich zu den OECD-Grundsätzen für künstliche Intelligenz verpflichtet. Es gibt jedoch auch andere Hinweise darauf, was von bundesstaatlichen KI-Vorschriften zu erwarten ist. „The Blueprint for an AI Bill of Rights: Making Automated Systems Work for the American People“ ist die richtige Anlaufstelle. Er wurde vom Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses im Oktober 2022 veröffentlicht und enthält eine Liste von fünf Grundsätzen, die als Orientierungshilfe dienen sollen, wenn automatisierte Systeme die Rechte, Möglichkeiten oder den Zugang zu wichtigen Bedürfnissen der Öffentlichkeit erheblich beeinträchtigen können“. Zu diesen Grundsätzen gehören:

1. sichere und effiziente Systeme

2. Schutz vor algorithmischer Diskriminierung

3. Datenschutz

4. Benachrichtigung und Erklärung

5. menschliche Alternativen, Überlegungen und Ausweichlösungen

Die Definition von Systemen der künstlichen Intelligenz, die unter den Blueprint fallen, umfasst zwei Elemente: (i) es hat das Potenzial, die Rechte, Fähigkeiten oder den Zugang von Einzelpersonen oder Gemeinschaften erheblich zu beeinträchtigen und (ii) es ist ein „automatisiertes System“. Ein automatisiertes System wird weiter definiert als „jedes System, jede Software oder jeder Prozess, der/die Computer als Ganzes oder als Teil eines Systems einsetzt, um Ergebnisse zu ermitteln, Entscheidungen zu treffen oder zu unterstützen, über die Umsetzung von Maßnahmen zu informieren, Daten oder Beobachtungen zu sammeln oder anderweitig mit Einzelpersonen und/oder Gemeinschaften zu interagieren. Automatisierte Systeme umfassen unter anderem Systeme, die auf maschinellem Lernen, Statistik oder anderen Datenverarbeitungstechniken oder künstlicher Intelligenz beruhen, und schließen passive Datenverarbeitungsinfrastrukturen aus“. Zur Klarstellung: „Passive Datenverarbeitungsinfrastruktur ist jede zwischengeschaltete Technologie, die nicht das Ergebnis einer Entscheidung beeinflusst oder bestimmt, eine Entscheidung trifft oder dabei hilft, eine Entscheidung zu treffen, die Umsetzung einer Politik informiert oder Daten oder Beobachtungen sammelt“, einschließlich z. B. Webhosting.

Was andere wichtige Rechtsordnungen betrifft, so gibt es für keine der folgenden eine allgemein anerkannte rechtliche Definition, aber:

China

China hat auf nationaler Ebene Normen und lokale Anpassungen festgelegt, die auf bestimmten Definitionen in Bezug auf die Funktionalität von Systemen der künstlichen Intelligenz beruhen;

Hongkong

hat Leitlinien für die ethische Entwicklung und Nutzung künstlicher Intelligenz erstellt, in denen künstliche Intelligenz definiert wird als „eine Familie von Technologien, die den Einsatz von Computerprogrammen und Maschinen zur Nachahmung der Problemlösungs- und Entscheidungsfähigkeiten des Menschen beinhalten“.

Japan

Japan hat eine „KI-Strategie 2022“ aufgestellt. Sie wurde vom Integrated Innovation Strategy Promotion Council des Kabinetts herausgegeben. Darin wird vorgeschlagen, dass sich „KI“ auf ein System bezieht, das in der Lage ist, als intelligent geltende Funktionen auszuführen.

Singapur

Singapur hingegen hat versucht, „KI“ als eine Reihe von Technologien zu definieren, die menschliche Eigenschaften wie Wissen, logisches Denken, Problemlösung, Wahrnehmung, Lernen und Planung simulieren und je nach KI-Modell ein Ergebnis oder eine Entscheidung (z. B. eine Vorhersage, Empfehlung und/oder Klassifizierung) hervorbringen sollen. Diese Definition findet sich im Modellrahmen für den Umgang mit künstlicher Intelligenz, der von der Infocomm Media Development Authority und der Kommission für den Schutz personenbezogener Daten herausgegeben wurde.

***

Auf der ganzen Welt wird versucht, eine rechtliche Definition von künstlicher Intelligenz zu schaffen. Einer der jüngsten Vorschläge ist derjenige der OECD. Die Verabschiedung des KI-Gesetzes in seiner endgültigen Fassung wird den Prozess der Vereinheitlichung des Ansatzes für die Definition von KI weltweit sicherlich beschleunigen. Es bleibt jedoch die Frage offen, ob sich einige Länder nicht mit einem stark liberalen Ansatz für KI „profilieren“ wollen, um die Erfinder dieser Technologie anzuziehen (ohne sich besonders um die rechtlichen und ethischen Aspekte zu kümmern).

Autoren: Mateusz Borkiewicz, Agata Jałowiecka, Grzegorz Leśniewski

Ich stimme zu … oder Datenschutz im elektronischen Handel

📌 Einen Online-Shop zu betreiben, ohne die persönlichen Daten der Kunden zu verarbeiten, ist unmöglich. Und eigentlich nicht nur unmöglich, sondern auch unsinnig. Was Sie einfach wissen müssen, ist, dass diese Verarbeitung durch die EU-Datenschutzverordnung (RODO) geregelt ist und unter anderem dasSammeln, Erfassen, Speichern, Ändern, Weitergeben und Löschen der Daten Ihrer Kunden beinhaltet. Sie haben sicher schon von der RODO gehört – seit sie in Kraft ist (2018), können Informationsklauseln buchstäblich sogar aus dem Kühlschrank herausspringen.

Wenn Sie also rechtskonform sein wollen, müssen Sie daran denken, in Ihr E-Commerce-Angebot aufzunehmen:

  • eine Informationsklausel/Privacy Policy,
  • und in einigen Fällen auch eine Einwilligungsklausel für die Datenverarbeitung.

Als Gewerbetreibender müssen Sie Ihre Kunden spätestens zum Zeitpunkt der Datenerhebung darüber informieren, dass Sie ihre Daten verarbeiten, oder rechtzeitig, wenn Sie die Daten über einen Dritten erhalten. In der Praxis können Sie dies u. a. beim Anlegen eines Kontos, bei einer Bestellung, bei einer Anfrage über ein Kontaktformular oder bei der Anmeldung zu einem Newsletter tun.

📌 Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Informationspflicht umzusetzen, Sie können z.B:

  • alle (vollständigen) Informationen an jeder Datenerhebungsstelle angeben, oder
  • an den genannten Stellen kurze Hinweise anbringen, die Sie auf die Datenschutzerklärung verweisen, in der die Datenverarbeitungsprozesse in Ihrem Shop detailliert beschrieben werden.

👉 In der Praxis wird meist die zweite Lösung gewählt. Sie ist einfacher und reduziert auf jeden Fall die Textmenge an den Stellen, an denen ein Kunde seine Daten mit Ihnen teilen kann.

Denken Sie daran, dass die Einholung der Zustimmung zur Datenverarbeitung nicht immer notwendig oder gerechtfertigt ist, und manchmalist es ein Fehler. In E-Commerce-Shops sieht man häufig Kontrollkästchen für die Zustimmung zur Verarbeitung personenbezogener Daten, z. B. zur Bearbeitung einer Bestellung. Ein solches Vorgehen ist jedoch nicht korrekt. Die Vorschriften sehen verschiedene Gründe für die Datenverarbeitung vor – einer davon ist die Notwendigkeit für die Erfüllung des Vertrags, d. h. eben die Lieferung der vom Kunden bestellten Waren. In diesem Fall wird die Einholung einer zusätzlichen Einwilligung für Sie mehr Probleme als Nutzen bringen.

Für welche Zwecke dürfen Sie Kundendaten verwenden? 💻

Kundendaten werden in der Regel für die Einrichtung von Konten, die Auftragsabwicklung oder für Statistiken und Marketingaktivitäten verarbeitet. Dabei sind die Vorschriften rechtflexibelund legen keine bestimmten möglichen Verarbeitungszwecke fest.

📲 Sie sollten jedoch bedenken, dass die Daten Ihrer Kunden:

  • nicht „zu Sicherungszwecken“ erhoben werden, sondern nur für ausdrückliche und rechtmäßige Zwecke, die Sie zum Zeitpunkt der Erhebung festlegen;
  • nur in dem Maße erhoben werden, wie es für die Erfüllung der Zwecke erforderlich ist, d. h. Sie erheben nicht mehr Daten, als Sie tatsächlich benötigen;
  • nicht länger als nötig aufbewahrt werden;
  • sicher waren – die meisten hohen Geldstrafen (ja, es gibt Geldstrafen für Verstöße gegen die DSGVO, und sie können sehr hoch sein) sind auf Sicherheitsverletzungen zurückzuführen, die zudem für Ihr Image und das Vertrauen Ihrer Kunden fatal sein können. Natürlich sollte der Kunde wissen, zu welchen Zwecken Sie seine Daten verarbeiten. Informieren Sie ihn, indem Sie eine so genannte Informationsklausel an der Stelle anbringen, an der die Datenerhebung beginnt.

📌 Wie man den Kaufprozess verschlankt, um effektiver zu verkaufen

Ihr Ziel ist es, die Kaufabwicklung benutzerfreundlich zu gestalten und überflüssige Inhalte zu vermeiden. Halten Sie die Einwilligungen so kurz wie möglich und kürzen Sie die erforderlichen Informationspflichten. Dies wird den Kunden helfen, länger auf Ihrer Shop-Seite zu bleiben und den virtuellen Einkaufswagen zu füllen.

Die Vorschriften verlangen, dass viele verschiedene Inhalte in den Einkaufspfad aufgenommen werden. Sie können diese jedoch vereinfachen, indem Sie auf komplizierte Rechtssprache verzichten. Ihr Kunde wird einfache und verständliche Botschaften zu schätzen wissen.

Beispiel

Die Verordnung verlangt von Ihnen, dass Sie gemäß dem Telekommunikationsgesetz vom 16. Juli 2004 (Gesetzblatt Nr. 171, Punkt 1800) die Zustimmung zur „Verwendung von Telekommunikationsendgeräten für Direktmarketingzwecke in Form von Textnachrichten an die von mir unten angegebene Mobiltelefonnummer“ einholen.

Sie können den Inhalt vereinfachen, z. B. auf „Ich bin damit einverstanden, Newsletter in Form von SMS an die angegebene Telefonnummer zu erhalten“.

Siehst du den Unterschied? 🧐

Sie haben mehr Möglichkeiten wie diese, wenn auch nur bei der Übermittlung der von RODO vorgeschriebenen Informationsklausel. Sie können an den Stellen, an denen Daten erhoben werden, nur kurze Hinweise/Hyperlinks einfügen, die auf die umfassenden Informationen verweisen, die beispielsweise in der Registerkarte „Datenschutz“ bereitgestellt werden. Lassen Sie nicht zu, dass die Informationen zur Datenverarbeitung den Kaufweg übernehmen!

Neue Vertriebskanäle, gleiche Einwilligungen und Kundenkonten

Ja, das ist möglich, aber Sie müssen die Ihnen vorliegenden Dokumente überprüfen und sicherstellen, dass sie die geplanten Aktivitäten abdecken. Wenn die Vereinbarung, die Sie mit dem Kunden geschlossen haben, jedoch nur die Führung eines Kontos im Rahmen eines unter einer bestimmten Adresse verfügbaren Dienstes betrifft, erfordert die Einrichtung eines Kontos auf einer mobilen App eine Anpassung der Einwilligung und somit eine Änderung der Geschäftsbedingungen. Sobald die Zustimmung entsprechend erweitert wurde, kann der Kunde das Konto auf der mobilen App nutzen, ohne sich erneut registrieren zu müssen.

Das zweite Dokument, das neben den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu prüfen ist, ist die Informationsklausel, die dem Kunden zuvor im Rahmen der RODO zur Verfügung gestellt wurde. Vergewissern Sie sich, dass die darin enthaltenen Informationen universell genug waren, um auch diesen Kanal abzudecken. Wenn nicht, sollte sie ergänzt werden.

👉 Datenerhebung im E-Commerce versus stationäres Geschäft

Vielleicht fragen Sie sich, ob Sie die in Ihrem E-Commerce-Shop gesammelten Daten auch für Ihre Aktivitäten im stationären Geschäft nutzen können. Die Antwort lautet: Ja. Wenn Sie z. B. ein Treueprogramm eingeführt haben, das zu Rabatten, Sonderangeboten oder Belohnungen berechtigt, die Sie im stationären Geschäft erhalten, können Sie auch die im Online-Shop getätigten Einkäufe einbeziehen. Wenn Sie andere Marketingaktivitäten in stationären Geschäften auf der Grundlage von im Online-Shop eingeholten Einwilligungen durchführen wollen, ist dies ebenfalls möglich. Die geltenden Vorschriften begünstigen solche Lösungen.

👉 In der Regel reichen die im elektronischen Handel eingeholten Einwilligungen in die Verarbeitung von Daten zu Marketingzwecken aus, um auch im stationären Geschäft Marketingkampagnen durchführen zu können.

Das Gleiche gilt für die Einwilligung in einen Newsletter. Wenn Sie eine Einwilligung für einen Newsletter über Ihren Online-Shop haben, können Sie darin Informationen über Ihr stationäres Geschäft aufnehmen. Die Idee ist, die Zustimmung für einen „allgemeinen“ Newsletter einzuholen, der Ihre Waren oder Dienstleistungen bewirbt. Achten Sie darauf, dass die Informationen, die dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, soallgemeinwie möglich sind – enthalten Sie keine Bestimmungen, die die geplanten Aktivitäten nur auf den Online-Shop beschränken. Dies ist wichtig, denn der Kunde muss wissen, dass seine im Online-Shop erhobenen Daten auch für stationäre Geschäftszwecke verarbeitet werden.

Zu viele Einwilligungen, Daten und Klauseln? Kein Problem, wenden Sie sich anLBKP, die Experten für das Recht der neuen Technologien, die den rechtlichen Teil unseres Leitfadens erstellt haben. Sie werden Ihre Fragen gerne beantworten.

Dr. Wojciech Lamik für den Wettbewerb Rising Stars 2024 nominiert

Wojciech Lamik Rising Stars

✨ Wojciech Lamik ist auf dem besten Weg, mit unerschütterlicher Entschlossenheit und Leidenschaft immer neue Gipfel zu erklimmen und zu beweisen, dass keine Herausforderung zu groß ist, wenn Visionen mit Taten kombiniert werden.

Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass Wojciech für eine prestigeträchtige Auszeichnung im Rahmen der 8. Auflage des von Wolters Kluwer Polska Rising Stars Lawyers – Leaders of Tomorrow 2024 organisierten Wettbewerbs nominiert wurde! Unter den vielen hervorragenden Kandidaten stach er durch sein beeindruckendes Fachwissen und seine umfangreiche Erfahrung hervor.

Wojciech ist spezialisiert auf das Recht der neuen Technologien, den Schutz personenbezogener Daten und Persönlichkeitsrechte, geistiges Eigentum und E-Commerce, insbesondere auf die Umsetzung des Gesetzes über digitale Dienstleistungen. Im Laufe der Jahre hat er seine Fähigkeiten durch Erfahrungen in führenden Anwaltskanzleien in Wrocław, Warschau und Katowice sowie in der Sicherheitsabteilung einer der größten Banken Polens ausgebaut.

Zu seinen akademischen Errungenschaften gehören ein an der Universität Wrocław verteidigter Doktortitel, zahlreiche wissenschaftliche Artikel auf dem Gebiet der neuen Technologien und des Rechts der personenbezogenen Daten sowie die Mitwirkung an Monographien und Kommentaren zu den neuesten Rechtsvorschriften wie RODO oder dem Gesetz über digitale Dienste. ⚖️💻

Wojciech setzt sich aktiv für die Förderung von Rechtsstandards im Bereich der neuen Technologien ein:

🔷 als Vorsitzender des Ausschusses für neue Technologien und digitale Transformation bei OIRP Wrocław

🔷 Koordinator des Teams für neue Technologien beim Nationalen Rat der Rechtsberater.

🔷 Co-Moderator des beliebten Podcasts „Recht und neue Technologien“, der Tausende von Zuhörern gewonnen hat.

Ende September dieses Jahres. Wojciech wurde auch gewählt als:

🔷 Mitglied des Rates der OIRP in Wrocław für die Amtszeit 2024-2028.

🔷 Delegierter für den Nationalen Kongress der Rechtsberater.

Darüber hinaus erhielt Wojciechdas Silberne Abzeichen für „Verdienste um die Selbstverwaltung der Rechtsberater“ – diese prestigeträchtige Auszeichnung würdigt sein Engagement für die Selbstverwaltung in den letzten Jahren. 🏅

Seine Leidenschaft für die Entwicklung des neuen Technologierechts inspiriert nicht nur, sondern bewirkt auch echte Veränderungen in der Branche. Wir gratulieren Wojciech zu dieser außergewöhnlichen Nominierung und drücken ihm die Daumen für weitere Erfolge! 🚀

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Die Einschreibung für den Postgraduiertenkurs „Recht der neuen Technologien“ ist jetzt möglich

🚀 Einschreibung für das Postgraduiertenstudium „Recht der neuen Technologien!

Die Einschreibung für den Aufbaustudiengang „Recht der neuen Technologien – im Dienste der Wirtschaft und des öffentlichen Sektors“ an der Fakultät für Recht und Verwaltung der Universität Łódź unter der Leitung von Dr. Marlena Sakowska-Baryła, Prof. UŁ Ph.

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser neuer Experte für Technologierecht, Dr. Wojciech Lamik, als Dozent an dieser Studie teilnehmen wird!

🌟 Warum mitmachen?

Stellen Sie sich vor, Sie wären an der Spitze der Juristen, die modernste Unternehmen betreuen, die künstliche Intelligenz, E-Commerce, digitales Marketing und elektronische Dienstleistungen nutzen. Oder Sie arbeiten im öffentlichen Sektor, in der IT-Implementierung und im E-Government und gestalten die Zukunft der digitalen Verwaltung. Dieser Studiengang ist die ideale Gelegenheit, die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben!

👩‍🏫 Warum ist dieser Studiengang einzigartig?

🔹 Über 200 Stunden Unterricht von erfahrenen Experten – holen Sie sich Wissen von den Besten der Branche!

🔹 Lernen Sie über LegalTech, Cybersicherheit und künstliche Intelligenz – bleiben Sie auf dem neuesten Stand der Trends.

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🎓 Der Unterricht findet ausschließlich online statt!

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🗓 Die Rekrutierung läuft bis zum 15. Oktober 2024.

Und die Gruppe der Dozenten ist ein echtes Aushängeschild für dieses Studium: Marlena Sakowska-Baryła, Prof. UŁ dr hab, Zbigniew Okoń, Rafał Prabucki, PhD, Mariola Więckowska, Artur Prasal, Mirosław Gumularz, Ph.D., Prof. UŚ Dariusz Szostek,PhD, Beata Konieczna-Drzewiecka, Marcin Górski, Anna Kruszewska, Jakub Wyczik, Maciej Szmigiero, Arleta Nerka, Jan Wosiura, Kamil Szpyt, Dominika Kuźnicka- Błaszkowska, Milena Wilkowska, Tomasz S., Dr. Piotr Siemieniak, Magdalena Czaplińska, PhD, Damian Karwala, Ph.D., Izabela Kowalczuk-Pakuła, Dominika Prabucka, Agnieszka G., Adrian Kapczyński, CISA, CISM, Ph.D. , Mateusz Jakubik, Michał Nowakowski, PhD, Gabriela Bar, Damian Flisak, Tomasz Izydorczyk, Krzysztof Stefański, Magdalena Piech, PhD, Iga Małobęcka-Szwast, LL.M., Mateusz Franke.

Weitere Informationen finden Sie hier: 🔗https://lnkd.in/diPetjum

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